... macht Sie fit. 

Bei der Physiotherapie handelt es sich um eine natürliche Heilmethode, die aktive und passive Bewegungstherapien umfasst. Die bewegungstherapeutischen Verfahren dürfen nur von Physiotherapeuten angewendet werden. 

 

Physikalische Behandlungen wie Wärme-, Kälte- oder Elektrotherapien gehören ebenfalls zur Physiotherapie.

 

Beide physiotherapeutischen Formen setzen wir alternativ oder ergänzend zu medikamentösen und operativen Therapien ein. 

 

Im Folgenden skizzieren wir kurz Ziel und Schwerpunkte der Verfahren, damit Sie immer gut informiert sind - auch für die Gespräche mit Ihrem Physiotherapeuten:

Bobath, Vojta

Nach Bobath behandeln wir Menschen mit neurologischen Funktionsstörungen. Therapieziel ist, ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern und wiederherzustellen. Das Bobath-Konzept setzen wir auch sehr erfolgreich bei Säuglingen ein. 

CMD-Kiefergelenkbehandlung

Mit einer CMD- (Cranio-Mandibulären Dysfunktion) Behandlung kümmern wir uns um Muskelverspannungen und Gelenkfehlstellungen im Kieferbereich. Die Anwendung besonderer Techniken und spezieller Massagen reduziert Schmerzen und beseitigt Funktionsstörungen. Mit CMD behandeln wir z. B. nach kieferchirurgischen Eingriffen, bei Veränderungen durch Implantate, Schluckstörungen, ergänzend zur Schienentherapie u.v.m.

Craniosacraltherapie

Die craniosacrale Methode ist eine körperorientierte, manuelle Behandlungsform, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA aus der Osteopathie entwickelte. Sie basiert auf der Arbeit mit dem craniosacralen Rhythmus, der sich im Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit zeigt. Diese nährt und schützt unser Nervensystem vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sactum). (Verband Craniosacraltherapeuten)

Dorn-Breuss-Therapie

Das Ziel der Wirbeltherapie nach Dorn ist, verschobene Wirbel und Gelenke wieder einzurichten und dadurch Funktionsstörungen der Wirbelsäule zu beheben. 

Die Behandlung setzt auf sanften Druck statt auf Dehnen und Strecken. Bei dieser Methode werden die Wirbel durch den seitlichen Druck auf den Dorn- oder Querfortsatz wieder eingerichtet (Paracelsus). 

Gerätegestützte Krankengymnastik

Die gerätegestützte Krankengymnastik (KGG) gehört zu den aktiven Bewegungstherapien, die wir zur Prävention (z. B. Verschleiß) und Rehabilitation (z. B. Verletzung) anwenden. Das Krankheitsbild und der individuelle Behandlungsplan bestimmen die Art der eingesetzten Trainingsgeräte und der gesundheitsfördernden Übungen. Therapieziel ist die Steigerung der Belastungs- und Leistungsfähigkeit durch systematische Wiederholungen von Bewegungen. Sie verbessern die Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination des Patienten. 

 

Die gerätegestützte Krankengymnastik wird von unseren Physiotherapeuten mit Spezialausbildung durchgeführt. Unsere Praxis ist für KGG besonders ausgestattet. 

Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine komplexe Entspannungstherapie. Ihre Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine). Ödeme können nach Traumata oder Operationen entstehen. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorbehandlung bzw. Lymphknotenentfernung verschrieben. 

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist ein bewegungstherapeutisches Konzept, das sich durch spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken auszeichnet. Wir setzen sie zur Linderung von Schmerzen und zur Beseitigung von Bewegungsstörungen ein. 

PNF

PNF steht für Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation und gehört zu den Bewegungstherapien. Mit dieser Behandlungsform regen wir die Wahrnehmung des Menschen für seine eigenen Bewegungen an.  Wir stimulieren die Bewegungsfühler (sog. Rezeptoren) in den Gelenken, Sehnen und Muskeln des Körpers und stimulieren gleichzeitig den Patienten für die Wahrnehmung und Ausführung seiner koordinativen Bewegungen. 

Schlingentisch

Wir nutzen den Schlingentisch, um bei Patienten mit bestimmten orthopädischen Beeinträchtigungen eine schonende Physiotherapie durchzuführen. Entlastende, gelenkschonende Behandlungen sind besonders wichtig bei Arthrose, Wirbelsäulenbeschwerden, Streckung und Beugung der Gelenke sowie Übergewicht. 

Skoliosebehandlung nach Schroth

Nach Schroth ist die Skoliose eine Formverschiebung des Rumpfes und damit der Wirbelsäule, die nach drei Richtungen (Dimensionen) hin verläuft. 

Nach genauer Diagnostik wird der Patient von einem ausgebildeten Schroth-Therapeuten in die Schroth´schen Gedanken und Abläufe eingeführt. Der Patient sieht seine Fehlform zwischen den Spiegeln. Er erhält in Zusammenarbeit und unter Mithilfe des Therapeuten genaue Erklärungen und Anweisungen, wie diese Fehlform wieder rückgängig gemacht werden kann. Anschließend verinnerlicht der Patient die korrigierte Haltungsposition durch bewusste Wahrnehmung von Muskellänge, Muskelentspannung, Gelenkstellung sowie Atmung (Dreh-Winkel-Atmung).